Allgemeine Geschäftsbedingungen
Anbieter
Philipp Rother, Einzelunternehmer, handelnd unter der Geschäftsbezeichnung „Flow27 – Inhaber Philipp Rother“, Philipp-Reis-Straße 7, 63538 Großkrotzenburg, E-Mail: info@flow27.de, Telefon: 0156 78286024. Nachfolgend „Flow27“.
§ 1 Geltungsbereich
- Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten für alle Verträge zwischen Flow27 und seinen Kunden über die Erstellung, die Bereitstellung und die Betreuung von Websites sowie damit verbundene Leistungen wie Schreibhilfe, Assistent, Shop-Modul und Automatisierungen.
- Flow27 schließt Verträge ausschließlich mit Unternehmern im Sinne von § 14 BGB, also mit Personen, die bei Vertragsschluss in Ausübung ihrer gewerblichen oder selbständigen beruflichen Tätigkeit handeln. Dazu zählen auch Tätigkeiten im Nebenerwerb und Verträge, die für eine bevorstehende Existenzgründung geschlossen werden. Mit Verbrauchern im Sinne von § 13 BGB schließt Flow27 keine Verträge. Der Kunde bestätigt bei der Beauftragung, dass er als Unternehmer handelt, und nennt seine Geschäftsbezeichnung und Geschäftsanschrift. Die Zahlweise „Ohne Startgebühr“ können nur Kunden wählen, die ihre gewerbliche oder selbständige berufliche Tätigkeit bei Vertragsschluss bereits ausüben.
- Abweichende Bedingungen des Kunden werden nicht Vertragsbestandteil, es sei denn, Flow27 stimmt ihnen ausdrücklich in Textform zu. Individuelle Vereinbarungen haben stets Vorrang vor diesen AGB.
§ 2 Vertragsschluss und Vertragsaufbau
- Die Darstellung der Pakete auf der Website ist kein bindendes Angebot. Der Vertrag kommt zustande, wenn Flow27 den Auftrag des Kunden in Textform bestätigt (Auftragsbestätigung). Maßgeblich für den Leistungsumfang ist die Auftragsbestätigung mit dem gewählten Paket und der gewählten Zahlweise.
- Der Vertrag umfasst zwei Leistungsteile: (a) Die einmalige Erstellung der Website; hierfür gilt Werkvertragsrecht. Die Erstellung ist mit der Abnahme abgeschlossen. (b) Die anschließende Überlassung der fertigen Website und der Software von Flow27 zur Nutzung auf Zeit einschließlich Betrieb und Pflege (Bereitstellung); hierfür gilt Mietrecht. Die Arbeitsleistungen nach § 6 Abs. 2 sind Dienstleistungen.
- Bei Widersprüchen gilt diese Rangfolge: Die Auftragsbestätigung, dann diese AGB, dann der Vertrag zur Auftragsverarbeitung.
§ 3 Erstellung der Website
- Flow27 erstellt die Website auf Grundlage eines eigenen Baukastensystems und passt Gestaltung, Farben und Aufbau an den Kunden an. Die Erstellung umfasst zwei Abstimmungsrunden. Weitere Änderungswünsche vor der Abnahme werden nach Aufwand zum Stundensatz aus der Auftragsbestätigung berechnet, sofern Flow27 den Kunden vorher darauf hingewiesen hat.
- Neue Funktionen, die über den Umfang des gewählten Pakets hinausgehen, sind nur geschuldet, wenn sie gesondert vereinbart werden.
- Flow27 gestaltet Websites nach den gängigen Regeln der Barrierefreiheit. Unterliegt der Kunde dem Barrierefreiheitsstärkungsgesetz (BFSG), etwa weil er über die Website Verträge mit Verbrauchern schließt und kein Kleinstunternehmen ist, teilt er dies Flow27 vor der Beauftragung mit. Die vollständige Erfüllung der Anforderungen des BFSG schuldet Flow27 nur, wenn sie in der Auftragsbestätigung vereinbart ist.
§ 4 Mitwirkung des Kunden
- Der Kunde stellt die benötigten Inhalte (Texte, Bilder, Logos, Angaben für Impressum und Datenschutzerklärung) rechtzeitig und in geeigneter Form bereit und erteilt Freigaben innerhalb der vereinbarten Fristen.
- Verzögert sich die Mitwirkung, verschieben sich vereinbarte Termine entsprechend. Liefert der Kunde die Inhalte nicht innerhalb von vier Wochen nach Auftragsbestätigung, kann Flow27 die Website mit Platzhaltern oder mit Hilfe der Schreibhilfe erstellten Texten fertigstellen und zur Abnahme bereitstellen. Der Kunde kann diese Inhalte jederzeit selbst ersetzen.
- Zugangsdaten zum Verwaltungsbereich hält der Kunde geheim und schützt sie vor dem Zugriff Dritter. Er informiert Flow27 unverzüglich, wenn er einen Missbrauch vermutet.
§ 5 Abnahme
- Flow27 zeigt dem Kunden die Fertigstellung der Website in Textform an und stellt sie ihm vor der Veröffentlichung zur Prüfung bereit.
- Gibt der Kunde die Website zur Veröffentlichung frei, gilt dies als Abnahme.
- Die Website gilt außerdem als abgenommen, wenn der Kunde die Abnahme nicht innerhalb von 14 Tagen nach der Fertigstellungsanzeige unter Angabe mindestens eines Mangels verweigert. Auf diese Folge weist Flow27 in der Fertigstellungsanzeige ausdrücklich hin.
- Ansprüche des Kunden wegen Mängeln der Erstellung verjähren in einem Jahr ab der Abnahme. Dies gilt nicht für Schadensersatzansprüche in den Fällen des § 14 Abs. 1 und nicht, wenn Flow27 einen Mangel arglistig verschwiegen hat.
§ 6 Bereitstellung, Betrieb und Betreuung
- Nach der Abnahme stellt Flow27 die Website für die Dauer des Vertrags zur Nutzung bereit und betreibt sie auf einem Server in einem Rechenzentrum in Deutschland. Dazu gehören eine verschlüsselte Verbindung (HTTPS), eine tägliche Datensicherung, technische Aktualisierungen und die technische Verwaltung der Internetadresse.
- Im monatlichen Entgelt sind 30 Minuten Arbeitszeit pro Monat für kleinere Änderungen enthalten, zum Beispiel das Austauschen von Texten oder Bildern oder kleinere Anpassungen an der Darstellung. Nicht genutzte Zeit verfällt am Monatsende. Darüber hinausgehende Arbeiten berechnet Flow27 nach vorheriger Absprache zum Stundensatz aus der Auftragsbestätigung.
- Flow27 schuldet eine Erreichbarkeit der Website von 99 % im Jahresmittel, gemessen am Übergang des Rechenzentrums zum Internet. Nicht eingerechnet werden angekündigte Wartungsarbeiten, die Flow27 nach Möglichkeit nachts und mit mindestens einem Tag Vorlauf durchführt und die acht Stunden im Monat nicht überschreiten, sowie dringende Sicherheitsmaßnahmen. Störungen beseitigt Flow27 im Rahmen der technischen Möglichkeiten unverzüglich. Die gesetzlichen Rechte des Kunden bei Unterschreiten der geschuldeten Erreichbarkeit bleiben unberührt; für Schadensersatz gilt § 14.
- Flow27 darf zur Leistungserbringung sorgfältig ausgewählte Unterauftragnehmer einsetzen, insbesondere Rechenzentren und Anbieter von KI-Diensten, und bleibt dem Kunden gegenüber für deren Leistungen verantwortlich. Welche Unterauftragnehmer personenbezogene Daten verarbeiten und an welchem Ort, ergibt sich aus dem Vertrag zur Auftragsverarbeitung.
§ 7 Funktionen mit künstlicher Intelligenz
- Paketabhängig stellt Flow27 Funktionen mit künstlicher Intelligenz bereit, etwa eine Schreibhilfe oder einen Assistenten. Deren Ergebnisse werden maschinell erzeugt, sind Vorschläge und können fehlerhaft sein.
- Der Kunde prüft KI-Ergebnisse vor der Veröffentlichung auf Richtigkeit und Rechtmäßigkeit und trägt dafür die redaktionelle Verantwortung. Flow27 übernimmt keine Gewähr dafür, dass KI-Ergebnisse inhaltlich richtig sind oder keine Rechte Dritter verletzen; § 14 bleibt unberührt.
- Flow27 kennzeichnet KI-erzeugte Inhalte maschinenlesbar, soweit Art. 50 der Verordnung (EU) 2024/1689 (KI-Verordnung) das verlangt. Der Kunde entfernt technische Kennzeichnungen nicht gezielt. Eine eigene Offenlegungspflicht als Betreiber nach Art. 50 Abs. 4 der KI-Verordnung erfüllt der Kunde selbst.
- Die KI-Funktionen sind im Paketpreis ohne Abrechnung pro Nutzung enthalten. Sie dürfen nur für den eigenen Betrieb des Kunden und dessen eigene Website genutzt werden. Nicht gestattet sind insbesondere die automatisierte Massennutzung, etwa durch Skripte, und die Nutzung für Dritte. Bei einem Verstoß kann Flow27 die betroffene Funktion nach vorheriger Abmahnung in Textform vorübergehend sperren.
- Die eingesetzten KI-Dienste, den Ort der Verarbeitung und die Grundlage einer etwaigen Übermittlung in ein Land außerhalb der Europäischen Union teilt Flow27 dem Kunden vor Vertragsschluss in Textform mit; soweit personenbezogene Daten im Auftrag verarbeitet werden, sind sie im Vertrag zur Auftragsverarbeitung benannt.
§ 8 Vergütung und Zahlung
- Es gelten die Preise aus der Auftragsbestätigung. Alle Preise sind Endpreise. Flow27 ist Kleinunternehmer im Sinne von § 19 UStG und berechnet daher keine Umsatzsteuer.
- Entfällt für Flow27 die Kleinunternehmerregelung, bleiben die vereinbarten Preise unverändert. Sie gelten dann als Preise einschließlich der gesetzlichen Umsatzsteuer.
- Eine vereinbarte Startgebühr ist mit der Auftragsbestätigung im Voraus fällig.
- Die laufende Bereitstellung beginnt mit der Veröffentlichung der Website. Verzögert sich die Veröffentlichung aus Gründen, die in der Sphäre des Kunden liegen, insbesondere weil er Inhalte oder Freigaben nach § 4 nicht rechtzeitig liefert, beginnt sie spätestens am ersten Tag des zweiten Monats nach der Auftragsbestätigung (Bereitstellungsbeginn). Ab dem Bereitstellungsbeginn ist das monatliche Entgelt jeweils monatlich im Voraus zu zahlen. Gewährt Flow27 im Rahmen einer Aktion kostenlose Monate, beginnt die Zahlungspflicht entsprechend später.
- Bei Zahlungsverzug gelten die gesetzlichen Regelungen, insbesondere Verzugszinsen von neun Prozentpunkten über dem Basiszinssatz und eine Pauschale von 40 € nach § 288 BGB.
- Ist der Kunde mit einem Betrag in Höhe von mindestens zwei Monatsentgelten in Verzug, kann Flow27 die Website vorübergehend vom Netz nehmen. Voraussetzung ist eine Mahnung in Textform mit einer Zahlungsfrist von mindestens 14 Tagen, in der die Sperre mit Datum angekündigt wird. E-Mail-Postfächer des Kunden sind von der Sperre ausgenommen. Die Pflicht zur Zahlung des monatlichen Entgelts bleibt während der Sperre bestehen. Nach vollständiger Zahlung schaltet Flow27 die Website unverzüglich wieder frei.
- Der Kunde kann nur mit Forderungen aufrechnen, die unbestritten oder rechtskräftig festgestellt sind oder die aus demselben Vertragsverhältnis stammen, insbesondere wegen Mängeln.
§ 9 Laufzeit und Kündigung
- Bei der Zahlweise „Mit Startgebühr“ beträgt die Mindestlaufzeit 12 Monate, bei der Zahlweise „Ohne Startgebühr“ 24 Monate, jeweils ab dem Bereitstellungsbeginn (§ 8 Abs. 4). Kostenlose Monate aus Aktionen zählen zur Mindestlaufzeit.
- Nach Ablauf der Mindestlaufzeit läuft der Vertrag auf unbestimmte Zeit weiter und kann von beiden Seiten mit einer Frist von einem Monat zum Monatsende gekündigt werden.
- Steht dem Kunden ein Recht zu, den Vertrag vor Ablauf der Mindestlaufzeit ohne wichtigen Grund zu kündigen (§ 648 BGB), und macht er davon Gebrauch, behält Flow27 den Anspruch auf die vereinbarte Vergütung bis zum Ende der Mindestlaufzeit. Flow27 muss sich jedoch anrechnen lassen, was er infolge der Kündigung an Aufwendungen erspart oder durch anderweitige Verwendung seiner Arbeitskraft erwirbt oder zu erwerben böswillig unterlässt. Es wird vermutet, dass Flow27 danach 10 % der auf die restliche Mindestlaufzeit entfallenden Vergütung zustehen. Beiden Seiten bleibt der Nachweis eines höheren oder niedrigeren Betrags vorbehalten. Eine bereits fällige Startgebühr bleibt unberührt.
- Das Recht beider Seiten zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt unberührt.
- Kündigungen und sonstige Erklärungen zum Vertrag bedürfen der Textform. Eine E-Mail genügt.
- Ein Wechsel in ein höheres Paket ist jederzeit ohne erneute Startgebühr möglich.
- Mit Vertragsende stellt Flow27 die Bereitstellung der Website ein. Flow27 stellt dem Kunden seine Inhalte nach § 11 Abs. 3 zur Verfügung und löscht Website und Kundendaten 30 Tage nach Vertragsende, soweit keine gesetzliche Aufbewahrungspflicht besteht. Für die Internetadresse gilt § 10.
§ 10 Internetadresse (Domain)
- Die Internetadresse wird auf den Namen des Kunden als Inhaber registriert. Flow27 übernimmt die technische Verwaltung.
- Bei Vertragsende gibt Flow27 dem Kunden auf Anforderung innerhalb von sieben Werktagen den für einen Anbieterwechsel nötigen Code (Auth-Code) kostenlos heraus und wirkt an einem Umzug mit.
- Die Kosten der Internetadresse sind bis zum Vertragsende im monatlichen Entgelt enthalten. Fordert der Kunde den Code für den Anbieterwechsel nicht innerhalb von drei Monaten nach Vertragsende an, darf Flow27 die Verwaltung nach einer Ankündigung in Textform mit einer Frist von vier Wochen beenden und die Internetadresse an die Vergabestelle zurückgeben.
- Bringt der Kunde eine Internetadresse mit, die bei einem anderen Anbieter registriert ist, bleibt sie dort. Flow27 übernimmt dann nur die technische Einrichtung.
§ 11 Nutzungsrechte
- Flow27 behält alle Rechte an der Website, ihrer Gestaltung und der zugrunde liegenden Software, einschließlich Baukastensystem, Verwaltungsbereich, Schreibhilfe und Assistent. Der Kunde erhält für die Dauer des Vertrags das einfache, nicht übertragbare Recht, die Website unter seiner Internetadresse für sein Unternehmen zu nutzen.
- Die vom Kunden gelieferten Inhalte (Texte, Bilder, Logos) bleiben beim Kunden. Er räumt Flow27 für die Dauer des Vertrags das einfache Recht ein, sie für Erstellung und Betrieb der Website zu nutzen, insbesondere zu speichern, zu bearbeiten, zu sichern, öffentlich zugänglich zu machen und, soweit der Kunde KI-Funktionen nutzt, durch die eingesetzten KI-Dienste verarbeiten zu lassen. Für eine Referenznennung gilt § 16.
- Bei Vertragsende stellt Flow27 dem Kunden seine Inhalte auf Anforderung kostenlos in einem gängigen Format zur Verfügung.
- Möchte der Kunde die Website nach Vertragsende selbst oder bei einem anderen Anbieter weiter betreiben, kann er sie gegen eine einmalige Vergütung von 499 € übernehmen. Er erhält dann die Dateien der Website im Stand bei Vertragsende in einem gängigen, ohne den Baukasten lauffähigen Format sowie das zeitlich unbeschränkte, einfache Recht, diese Website für sein Unternehmen zu nutzen und zu ändern. Nicht umfasst sind Verwaltungsbereich, Schreibhilfe, Assistent, das Baukastensystem selbst sowie Wartung und Betreuung. Enthaltene Software Dritter steht unter deren Lizenzbedingungen.
§ 12 Inhalte des Kunden und Rechtstexte
- Für die Inhalte der Website ist der Kunde als Betreiber verantwortlich. Er sichert zu, dass er die Rechte an den gelieferten Inhalten besitzt und diese nicht gegen Gesetze verstoßen.
- Nehmen Dritte Flow27 wegen Inhalten in Anspruch, die der Kunde geliefert oder selbst eingestellt hat, stellt der Kunde Flow27 von diesen Ansprüchen frei, soweit er die Rechtsverletzung zu vertreten hat. Dies umfasst die angemessenen Kosten der Rechtsverteidigung. Flow27 informiert den Kunden unverzüglich über solche Ansprüche und stimmt die Abwehr mit ihm ab.
- Erhält Flow27 einen begründeten Hinweis auf rechtswidrige Inhalte, darf er diese vorläufig offline nehmen und informiert den Kunden darüber.
- Flow27 bindet Impressum und Datenschutzerklärung auf Grundlage eines anerkannten Generators ein und stellt dafür die technischen Angaben zur Website bereit (eingesetzte Dienste, Hosting, Auftragsverarbeitung). Flow27 erbringt keine Rechtsberatung. Der Kunde prüft die Rechtstexte vor der Freigabe, hält sie aktuell und ist für die Pflichten verantwortlich, die sich aus seinem Angebot ergeben, etwa Preisangaben, Widerrufsbelehrung oder Pflichthinweise im Online-Shop.
§ 13 Datenschutz und Vertraulichkeit
- Soweit Flow27 beim Betrieb der Website personenbezogene Daten im Auftrag des Kunden verarbeitet, etwa Anfragen über ein Kontaktformular, schließen die Parteien vor Beginn der Verarbeitung einen gesonderten Vertrag zur Auftragsverarbeitung nach Art. 28 DSGVO. Dieser regelt auch die Rückgabe oder Löschung der Daten bei Vertragsende.
- Beide Seiten behandeln vertrauliche Informationen der anderen Seite, die ihnen im Rahmen der Zusammenarbeit bekannt werden, auch über das Vertragsende hinaus vertraulich.
§ 14 Haftung
- Flow27 haftet unbeschränkt bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit, bei Verletzung von Leben, Körper oder Gesundheit, nach dem Produkthaftungsgesetz sowie im Umfang einer übernommenen Garantie.
- Bei leichter Fahrlässigkeit haftet Flow27 nur, wenn er eine wesentliche Vertragspflicht verletzt. Wesentlich sind Pflichten, ohne deren Erfüllung der Vertrag nicht ordnungsgemäß durchgeführt werden kann und auf deren Einhaltung der Kunde deshalb regelmäßig vertrauen darf, zum Beispiel die Bereitstellung einer funktionsfähigen Website und die Datensicherung. In diesem Fall ist die Haftung auf den bei Vertragsschluss vorhersehbaren, für diese Art von Vertrag typischen Schaden begrenzt.
- Hat Flow27 einen Verlust von Daten leicht fahrlässig verursacht, haftet Flow27 im Rahmen von Absatz 2 nur für den Aufwand, der nötig ist, um die Daten aus der letzten Datensicherung wiederherzustellen und seither eingetretene Änderungen erneut einzupflegen. Hat Flow27 die geschuldete Datensicherung nicht durchgeführt, gilt diese Beschränkung nicht. Absatz 1 bleibt unberührt.
- Eine verschuldensunabhängige Haftung von Flow27 für Mängel, die bereits bei Vertragsschluss vorhanden waren (§ 536a Abs. 1 BGB), ist ausgeschlossen.
- Die vorstehenden Regelungen gelten auch zugunsten der Mitarbeiter und Unterauftragnehmer von Flow27.
§ 15 Höhere Gewalt
Solange Ereignisse, die Flow27 nicht zu vertreten hat und die außerhalb seines Einflussbereichs liegen, die Leistung verhindern, etwa großflächige Stromausfälle, Naturkatastrophen, Angriffe auf die Infrastruktur Dritter oder behördliche Anordnungen, ruhen die davon betroffenen Leistungspflichten. Für diese Zeit entfällt auch die Pflicht des Kunden, das anteilige Entgelt zu zahlen. Ausfälle eines Vorlieferanten fallen nur darunter, wenn Flow27 ihn sorgfältig ausgewählt hat und der Ausfall auch für den Vorlieferanten auf einem solchen Ereignis beruht. Dauert ein solcher Zustand länger als vier Wochen, können beide Seiten den Vertrag kündigen.
§ 16 Referenznennung und Kundenstimmen
- Flow27 darf den Namen des Kunden und die Website als Referenz nennen, wenn der Kunde dem in Textform zugestimmt hat. Die Zustimmung kann jederzeit mit Wirkung für die Zukunft in Textform widerrufen werden.
- Ist eine Kundenstimme oder ein Hinweis auf Flow27 auf der Website des Kunden vereinbart, etwa im Gründerangebot, gibt der Kunde seine ehrliche Meinung wieder; einen bestimmten Inhalt schuldet er nicht. Flow27 veröffentlicht die Kundenstimme nur zusammen mit dem Hinweis, dass der Kunde dafür einen Preisnachlass erhalten hat. Der Hinweis auf der Kundenwebsite ist eine schlichte Anbieterangabe, etwa „Website von Flow27“. Widerruft der Kunde seine Zustimmung, bleibt der gewährte Preisnachlass unberührt.
§ 17 Vertragsübertragung
Flow27 darf die Rechte und Pflichten aus diesem Vertrag einschließlich des Vertrags zur Auftragsverarbeitung auf eine Gesellschaft übertragen, deren Geschäftsführer oder Gesellschafter Philipp Rother ist. Leistungen und Preise bleiben dabei unverändert. Flow27 kündigt die Übertragung mindestens sechs Wochen vorher in Textform an. Der Kunde kann den Vertrag in diesem Fall zum Zeitpunkt der Übertragung kündigen; eine Vergütung für die restliche Mindestlaufzeit schuldet er dann nicht.
§ 18 Änderungen der AGB und der Preise
- Während der Mindestlaufzeit bleiben die vereinbarten Preise unverändert.
- Nach Ablauf der Mindestlaufzeit kann Flow27 die Preise mit einer Ankündigung von mindestens sechs Wochen in Textform ändern. Der Kunde kann den Vertrag in diesem Fall zum Zeitpunkt der Preisänderung kündigen. Flow27 weist in der Ankündigung auf dieses Recht hin.
- Flow27 kann diese AGB mit Wirkung für die Zukunft ändern, soweit dies (a) wegen einer Änderung von Gesetzen, der höchstrichterlichen Rechtsprechung oder verbindlicher behördlicher Vorgaben erforderlich ist oder (b) wegen einer technischen Weiterentwicklung der Leistungen erforderlich ist und den Kunden nicht schlechter stellt. Änderungen der Hauptleistungen, der Laufzeit, der Kündigungsfristen und der Haftung sowie alle Änderungen, die das Verhältnis von Leistung und Gegenleistung verschieben, bedürfen stets einer ausdrücklichen Vereinbarung in Textform; für Preisänderungen gilt Absatz 2.
- Flow27 teilt eine Änderung nach Absatz 3 mindestens sechs Wochen vor ihrem Wirksamwerden in Textform mit, stellt alte und neue Fassung gegenüber und begründet die Änderung. Sie gilt als genehmigt, wenn der Kunde nicht bis zum Wirksamwerden in Textform widerspricht. Auf diese Folge, die Frist und das Widerspruchsrecht weist Flow27 in der Mitteilung gesondert hin.
- Widerspricht der Kunde, gilt der Vertrag zu den bisherigen Bedingungen fort. Das Recht zur ordentlichen Kündigung nach § 9 Abs. 2 bleibt unberührt.
§ 19 Schlussbestimmungen
- Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts.
- Sollte eine Bestimmung dieser AGB unwirksam sein, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt.
Stand: Oktober 2026